Wer wir sind
Wenn man den Versuch unternimmt, die Ziele und Aufgaben unseres Zentrums kurz und präzise zu formulieren, so könnte man diese in einem Wort zusammenfassen, nämlich:
Energie
Es existieren zahlreiche Definitionen von Hilfestellung und Wohltätigkeit, die allesamt auf das Wesentliche zurückzuführen sind: teilen mit den Nächsten.
Tatsächlich sind jede große Firma bzw. jeder wohlhabende Mensch bereit, einen kleinen Teil seines Vermögens an jene abzutreten, die dessen bedürfen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Geld.
Mit Geld, dem Gegenwert von Arbeit, kann man zweifellos sehr wichtige Bedürfnisse stillen: nach Nahrungsmittel, Kleidung. Jeder Mensch, der ein paar Tage lang nichts zum Essen bekommen hat, oder der im Winter ohne Schuhwerk friert, kann diese Hilfe nicht hoch genug einschätzen.
Um ehrlich zu sein, stellt eine derartige Hilfe für den Spender sehr oft eine günstige Möglichkeit dar, sich loszukaufen, ohne allzu viele Gedanken an die Empfänger der Hilfe zu verschwenden…
Wir versuchen, die Lebensenergie von Kindern, die wertvollste aller sich erneuernden Quellen, zu erwecken, aufrecht zu erhalten und fortzusetzen und unterscheiden uns dadurch von bereits bestehenden Einrichtungen.
Unser Ansatz, den Willen, das Streben nach Leben und den Wunsch nach Selbstverwirklichung zu teilen, kann nicht formal umgesetzt werden, deshalb haben wir auch diesen Ansatz als Hauptziel unseres Zentrums „Tengri“ und seines kasachischen Büros „Der Himmel“ gewählt.
Der Mensch strebt ewig nach Erkenntnissen. Wir erkennen die Welt, uns selbst und unsere Geschichte. Wir leben alle unter demselben Himmel – wenn auch die Erde von Menschen mit unterschiedlichen Traditionen, Gebräuchen und Träumen bewohnt wird.
Die „Kasachischen Seasons“, die zum ersten Mal in den Redoutensälen der Hofburg stattfinden, markieren den Beginn eines großen Weges. Diese Veranstaltungen werden regelmäßig in Wien und in den Hauptstädten Kasachstans – Astana und Almaty – durchgeführt. Die Besucher erhalten die Möglichkeit, einander kennenzulernen und nicht nur Namen und Funktionen auszutauschen, sondern einander auch ihre historischen Wurzeln näherzubringen. Diese Treffen werden von starken Menschen für starke Menschen organisiert. Dies ist auch ein Teil der Tätigkeit des Zentrums, in dem diese Kräfte gesammelt werden, und jene Energie, die im Weiteren durch alle Aktivitäten des Zentrums verbreitet wird.
Die Hauptaufgabe des Zentrums besteht in der direkten Unterstützung von Kindern in Österreich und in Kasachstan: Teilnahme von Kindern an kreativen Projekten, Durchführung von Ausstellungen und Konzerten, Erstellung von TV-Programmen und Drehen von Filmen. In Österreich sollen Stipendien eingerichtet und Hilfestellung bei der Förderung einer aktiven Lebenseinstellung gegeben werden. In Kasachstan planen wir mit Kindereinrichtungen zusammenzuarbeiten und begabte Kinder zu fördern.
Aufgabe: die Welt, die uns umgibt, kennenzulernen, zu achten und gemeinsam versuchen, sie zu verbessern.
Die Projekte des Zentrums bringen uns nahe, dass die Menschen sehr viele Gemeinsamkeiten haben, unabhängig davon, wo sie leben.
- Globale Erderwärmung und Umweltprobleme.
- Historische Wurzeln und Wege, die wir in Zukunft beschreiten werden.
- Liebe zu und Achtung vor den Menschen, die in unserer Umgebung leben.
In unseren Filmen werden wir das Leben und die Ereignisse von einem Gesichtspunkt betrachten, der der Konzeption unseres Zentrums entspricht: Schöpferische Energie und Liebe zum Leben. Forschende Aufmerksamkeit für die Geschichte und eine sorgsame Einstellung zur Zukunft.
Die nächsten zwei Projekte
- Filmserie (24 Filme zu je 56 Minuten) „Legenden der Steppe“: Verfilmung der bedeutendsten Mythen des Nomadenvolks der Kasachen.
- „Fluss der Zeit“: dieses Projekt ist dem Fluss Ili und den Meeren und Seen Zentralasiens gewidmet.
Ausstellungen & Konzerte
- Wohltätigkeitskonzert „Sagym“ in Astana und Almaty.
- Quartalsmäßige Ausstellungen und Präsentationen der Werke österreichischer und kasachischer Kinder in Wien und Salzburg.
- TV-Programme für das kasachische Fernsehen.
Organisation des Klubs „Tengri“
Die Mitgliedschaft im Klub sieht die Unterstützung und das Sponsoring von Projekten des Zentrums für alle Interessierten von österreichischer und kasachischer Seite vor.
KONZEPTION
Das Streben des Menschen nach Wissen ist universal: Wir wollen die Welt begreifen, uns selbst und
unsere eigene Geschichte verstehen. Und obwohl sich über die gesamte Menschheit ein gemeinsamer
Himmel spannt, ist die Welt doch voll von Menschen mit den unterschiedlichsten Traditionen, Werten
und Träumen…
Das kasachische Center in Österreich „Tengri“, ist ein nicht-kommerzieller Fonds, der geschaffen
wurde, um eine Begegnung zwischen Europa und Asien zu ermöglichen.
Bereits der russische Historiker Lev Gumilev sagte, dass die „Kategorie des Ethnos“ schon immer
existiert hat. Das Wort Ethnos wurde von Homer in der „Ilias“ benutzt, von König David in seinen
Psalmen, und von Aristoteles in zahlreichen Schriften.
Nach Gumilev ist Ethnos eine reale Kategorie, welche die eine Gruppe von Menschen mit bestimmten
Eigenschaften von anderen unterscheidet. Die Volksgruppenzugehörigkeit spielt in der Geschichte eine
wichtige Rolle: als großes geschlossenes System mit bestimmten Verhaltensmustern und Strukturen,
welche sich aber im Laufe des Bestehens einer solchen Ethnie verändern – eine Phase der Ethnogenese.
Ethnische Gruppen bewegen sich mit der Zeit, passen ihr Verhalten an die Veränderungen an, um ihre
Mitwirkungsmöglichkeiten in der jeweiligen Zeit ausweiten zu können.
Es ist nicht schwierig, Informationen über Kasachsten zu finden: Kasachstan ist ein Eurasischer Staat,
er befindet sich im Grenzgebiet von Europa und Zentralasien. Im Norden und Westen grenzt das Land
an Russland, im Osten an China und im Süden an Kirgisien, Turkmenistan und Usbekistan. An den
Grenzen Kasachstans liegen auch das Kaspische Meer und der Aralsee
Die Zahl der Kilometer von der Süd- bis zur Nordgrenze ist natürlich beeindruckend, doch ermöglicht es diese Information, dieses Land zu verstehen? Mehr noch: es zu lieben?
Das österreichische Center „Tengri“ und sein Kasachisches Gegenstück „Der Himmel“ bieten eine
Möglichkeit, die Kultur zu spüren, seine Wurzeln zu berühren, und seine verschiedenen Facetten
kennenzulernen.
Im Programm des Centers sind folgende Veranstaltungen geplant: Konzerte und Ausstellungen, sowie
Wohltätigkeitsauktionen, deren Erlöse Kinderheimen in Kasachstan und Österreich zugute kommen
werden.
Die Unterstützung wird nicht nur auf die Kinderheime beschränkt sein, es werden auch begabte Kinder
gefördert, die aktiv an den Aktivitäten des Centers teilnehmen werden.
Wir sprechen über die Vergangenheit und die Gegenwart, um die Zukunft leichter zu machen: die
Legenden, Ethnien, Traditionen und Werte werden Gegenstand sorgfältiger Studien des Centers sein.
Und nicht zuletzt sollen diese Initiativen des Centers in TV-Programmen und Filmen für die
Allgemeinheit in kasachischer und deutscher Sprache münden.
Einer der ersten Schritte des Centers wird das Konzert „Kasachische Jahreszeiten in Österreich“ sein,
das erstmals in der Wiener Hofburg stattfinden wird.
Das Center wird zum Ort der Begegnung von Künstlern und Poeten, Geschäftsleuten und Politikern,
von allen Menschen unter dem gemeinsamen Himmel von Eurasien.
Nach dem ersten Konzert in Wien wird das Center für kasachische Kultur in Alma-Ata und Astana
präsentiert. Das Programm des Centers befindet sich bereits in Entwicklung, und in Kürze wird man, so
der Wunsch der Initiatoren, von einer neuen Tradition sprechen können: Das Center soll zu einem
integralen Teil des spirituellen kulturellen Lebens in Österreich und Kasachstan werden.